Bundesrätinnen und Bundesräte
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Pascal CouchepinAls Vertreter des Schweizer Freisinns prägt Bundesrat Pascal Couchepin insbesondere die politische Debatte zur Altersversicherung. Obwohl er während seiner Amtszeit als Bundesrat die 11. AHV-Revision nicht zu Ende führen kann, ist er massgeblich in der Umsetzung von Reformen im Bereich der Invalidenversicherung und der Gesundheitspolitik involviert. -
Ruth DreifussDie Sozialdemokratin Ruth Dreifuss war die zweite Frau, die in den Bundesrat gewählt wurde. Von ihrer Wahl 1993 bis zu ihrem Rücktritt 2002 leitete sie das Eidgenössische Departement des Innern. Zu ihren wichtigsten Geschäften gehörten die Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (1994–96), die 10. AHV-Revision (1997) sowie die Vorbereitung der 11. Revision. Ausserdem engagierte sie sich für die Einführung eines Mutterschaftsurlaubs.
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Philipp EtterDer Zuger Katholisch-Konservative Philipp Etter (1891–1977) gehört zwischen 1934 und 1959 dem Bundesrat an. Im Bereich der Sozialen Sicherheit engagiert er sich für den Familienschutz und ist in den 1950er-Jahren als Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern federführend bei der Einführung der Invalidenversicherung.
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Ludwig ForrerLudwig Forrer (1845-1921) gehörte um 1900 erst als freisinniger Nationalrat, später als Bundesrat zu den Hauptpromotoren der Kranken- und Unfallversicherung.
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Edmund SchulthessDer freisinnige Politiker Edmund Schulthess (1868–1944) gehört von 1912 bis 1935 dem Bundesrat an. Als Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements ist er 1925 massgeblich an der Schaffung der Verfassungsgrundlage für die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung sowie für den ersten – 1931 an der Urne gescheiterten – Entwurf einer eidgenössischen AHV beteiligt.
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Walther StampfliWalther Stampfli (1884-1965) war als freisinniger Bundesrat (1940-1947) und Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) massgeblich an der Realisierung der AHV (1947/48) beteiligt. Bis heute wird er oft als "Vater der AHV" bezeichnet.
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Hans Peter TschudiHans Peter Tschudi (1913–2002) leitete als Bundesrat von 1959 bis 1973 das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). In dieser Funktion förderte er den Ausbau der Sozialen Sicherheit in den Jahren des Wirtschaftsbooms. Er zeichnete verantwortlich für die Einführung der AHV-Ergänzungsleistungen und der Anpassung der Renten an die Lohn- und Preisentwicklung sowie für die Verankerung des Drei-Säulen-Modells in der Bundesverfassung.